Virushepatitis В und С

Hepatitis B

Man nennt diese sehr schwere und häufige Hepatitisform auch als Serumhepatitis. Solcher Name ist damit bedingt, dass die Infizierung mit Hepatitis B durch Blut, auch bei sehr kleiner Dosis erfolgen kann. Virushepatitis B kann sexuell, durch Injektionen von keimhaltigen Spritzen bei Narkomanen, von Mutter zu Kind übertragbar sein.

Die Situationen, bei denen die Infizierung am meisten erfolgt:
  • Spenderbluttransfusion. In der ganzen Welt sind durchschnittlich 0,01-2% der Spender die Träger von Virushepatitis. Deshalb wird Spenderblut zur Zeit vor der Transfusion im Bezug auf das Vorhandensein von Virushepatitis B untersucht. Das Infizierungsrisiko ist höher bei den Personen, die eine wiederholte Transfusion von Blut oder seinen Präparaten brauchen.
  • Verwendung einer Spritze durch verschiedene Menschen vergrößert das Infizierungsrisiko mehrfach. Das ist die häufigste Infizierungsweise unter Narkomanen.
  • Die Viren können beim Geschlechtskontakt übertragbar sein. Aus allen Hepatitisarten ist die sexuelle Übertragungsweise gerade für Hepatitis B kennzeichnend.

Die Infizierung von Mutter zu Kind (ärztlich vertikale Infizierung genannt) tritt nicht so oft hervor. Das Risiko ist höher, wenn die Frau eine aktive Virusform hat oder im Laufe von letzten Schwangerschaftsmonaten eine akute Hepatitisform überstanden hat. Die Infizierungswahrscheinlichkeit des Kindes vergrößert sich drastisch, wenn die Mutter außer Virushepatitis eine HIV-Infektion hat. Virushepatitis ist durch Muttermilch nicht übertragbar.

Virushepatitis B ist bei Tätowierung, Akupunktur, Ohreinstiche durch keimhaltige Nadeln übertragbar.

In 40% von Fällen bleibt die Infizierungsquelle unbekannt!

Nach Ablauf der Inkubationszeit, wenn sich der Virus im Organismus vermehrt und anpasst (50-180 Tage), beginnt die Krankheit sich zu zeigen.

Zuerst, vor dem Auftreten der Gelbsucht, ist die Hepatitis der Grippe ähnlich und beginnt mit der Temperaturerhöhung, dem Kopfschmerz, dem allgemeinen Unwohlsein, Körperschmerzen. Der Anfang ist in der Regel allmählich, die Temperaturerhöhung ist gleichmäßig. Außer einem unwesentlichen Fieber zeigt sich die Virushepatitis B mit Gelenkschmerzen, manchmal mit Hautausschlägen.

In einigen Tagen beginnt das Krankheitsbild, sich zu verändern: Appetitlosigkeit, Auftreten von Schmerzen im rechten Unterrippenbereich, Übelkeit, Erbrechen, Harndunkelfärbung und Kotentfärbung. Ärztlich wird eine Vergrößerung von Leber, selten – von Milopulpa festgestellt. Im Blut zeigen sich die für Hepatitis kennzeichnende Veränderungen: spezifische Virusmarker, Vergrößerung von Bilirubin, Vergrößerung von Leberproben (acht- bis zehnmal).

Gewöhnlch nach dem Auftreten der Gelbsuch verbessert sich der Zustand der Kranken. Allmählich im Verlauf von einiger Wochen erfolgt die Rückentwicklung von Symptomen (falls die Krankheit in ein chronisches Stadium nicht übergeht).

Der chronische Verlauf von Hepatitis stellt die höchste Gefahr vor. Die am meisten kennzeichnenden Symptomen von chronischer Hepatitis sind ein Unwohlsein und eine erhöhte Ermüdbarkeit, die sich am Tagende verstärkt, Unmöglichkeit, vorherige körperliche Belastungen zu erfüllen.

Diese Symptome sind nicht ständig, weswegen viele die Krankheit für ernst nicht halten. Solche Symptome von Hepatitis wie Übelkeit, Bauchschmerzen, Gelenk- und Muskelschmerzen, Verdauungsstörung können wie mit der Haupterkrankung als auch mit anderen Krankheiten des Gastrointestinaltraktes bedingt werden.

Gelbsucht, Harndunkelfärbung, Hautjuckreiz, Bluterkrankheit, Gewichtsabnahme, Vergrößerung von Leber und Milopulpa, Gefäßnetze zeigen sich am späteren Stadium der chronischen Virushepatitis.

Diagnose

Das Hauptkriterium bei der Diagnosefeststellung sind Laborkennzeichen: Marker von Virushepatitis, Veränderungen der biochemischen Blutparameter.

Bei der Diagnostik von Hepatitis B helfen die Angaben im Bezug auf intravenöse Injektion von Narkotika, Bluttransfusion, Operationseingriffe, andere Manipulationen, die mit der Ganzheitstörung der Hautdecke und der Schleimhaut verbunden sind, zufällige Geschlechtsbeziehungen, enge Beziehungen mit den Trägern von Virushepatitis B oder mit den Menschen mit der chronischen Leberkrankheiten während 6 Wochen bis 6 Monate vor dem Erkrankungsanfang.

Heilung

Die Heilung braucht eine Ganzheitsbetrachtung und hängt von dem Stadium und der Schwäche der Erkrankung ab. Die Hauptheilmittel sind Immunpräparat Interferon und seine Analoge. Man kann auch Hormone, Hepatoprotektore, Antibiotika verwenden.

Akute Virushepatitis B mit den ausgeprägten klinischen Symptomen kann in 80% von Fällen völlig geheilt werden. Die Kranken, die eine unausgeprägte Hepatitisform und eine Hepatitisform ohne Gelbsucht überstanden haben, haben am meisten chronische Hepatitis B.

Chronische Hepatitis führt mit der Zeit zur Entwicklung von Leberzirrhose und -krebs!

Chronische Hepatitis B kann praktischerweise völlig nicht geheilt werden. Aber man kann einen günstigen Krankheitsablauf unter Bedingung erreichen, dass bestimmte Empfehlungen erfüllt werden, die Arbeitszeit- und Erholungsregime, Ernährungsregime, psychische und emotionelle Belastungen betreffen. Ein günstiger Krankheitsablauf kann auch bei der Einnahme von Präparaten erreicht werden, die Austauschvorgänge in Leberzellen verbessern.

Antivirale Heilung wird unter der strengen ärztlichen Kontrolle verordnet und durchgeführt, wenn es Indikationen gibt. Zu den antiviralen Heilmittel gehören Präparate der Interferon-Gruppe. Die Heilung wird dauernd durchgeführt. Manchmal sind wiederholte Therapiekurse erforderlich. Bei 45% von Kranken, die durch rekombinantes Interferon Alfa geheilt werden, zeigt sich die Virushepatitis B am Ende der Heilung nicht.

Im Falle eine unvollständigen positiben Wirkung der Interferontherapie zeigt sich die Verminderung der Menge und der Aktivität von Viren, was die Lebensqualität des Kranken verbessert.

Hepatitis C

Hepatitis C ist die schwerste Hepatitisform, die auch Posttransfusionshepatitis genannt wird. Das bedeutet, dass die Infizierung nach der Bluttransfusion erfolgte. Zur Zeit wird das ganze Spenderblut im Bezug auf Virushepatitis C untersucht. Sehr oft erfolgt die Infizierung durch die Spritzen von Narkomanen. Möglich ist eine sexuelle Übertragungsweise, sowie Übertragung von Mutter zu Kind.

Die Situationen, bei denen die Infizierung am meisten erfolgt:
  • Spenderbluttransfusion. In der ganzen Welt sind durchschnittlich 0,01-2% der Spender die Träger von Virushepatitis. Deshalb wird Spenderblut zur Zeit vor der Transfusion im Bezug auf das Vorhandensein von Virushepatitis C untersucht. Das Infizierungsrisiko ist höher bei den Personen, die eine wiederholte Transfusion von Blut oder seinen Präparaten brauchen.
  • Verwendung einer Spritze durch verschiedene Menschen vergrößert das Infizierungsrisiko mehrfach. Das ist die häufigste Infizierungsweise mit Hepatitis C zur Zeit.
  • Die Viren können beim Geschlechtskontakt übertragbar sein, aber das sexuelle Übertragungsrisiko von Hepatitis C hält man für unwesentlich.
  • Die Infizierung von Mutter zu Kind (ärztlich „vertikale Infizierung“ genannt) tritt nicht so oft hervor. Das Risiko ist höher, wenn die Frau eine aktive Virusform hat oder im Laufe von letzten Schwangerschaftsmonaten eine akute Hepatitisform überstanden hat.
  • Die Infizierungswahrscheinlichkeit des Kindes vergrößert sich drastisch, wenn die Mutter außer Virushepatitis eine HIV-Infektion hat. Virushepatitis ist durch Muttermilch nicht übertragbar.
  • Virushepatitis C ist bei Tätowierung, Akupunktur, Ohreinstiche durch keimhaltige Nadeln übertragbar.
  • In 40% von Fällen bleibt die Infizierungsquelle unbekannt.

Nach Ablauf der Inkubationszeit, wenn sich der Virus im Organismus vermehrt und anpasst (2-26 Wochen), beginnt die Krankheit sich zu zeigen.

Zuerst, vor dem Auftreten der Gelbsucht, ist die Hepatitis der Grippe ähnlich und beginnt mit der Temperaturerhöhung, dem Kopfschmerz, dem allgemeinen Unwohlsein, Körperschmerzen. Der Anfang ist in der Regel allmählich, die Temperaturerhöhung ist gleichmäßig. Außer einem unwesentlichen Fieber zeigt sich die Virushepatitis C mit Gelenkschmerzen, manchmal mit Hautausschlägen.

In einigen Tagen beginnt das Krankheitsbild, sich zu verändern: Appetitlosigkeit, Auftreten von Schmerzen im rechten Unterrippenbereich, Übelkeit, Erbrechen, Harndunkelfärbung und Kotentfärbung. Ärztlich wird eine Vergrößerung von Leber, selten – von Milopulpa festgestellt. Im Blut zeigen sich die für Hepatitis kennzeichnende Veränderungen: spezifische Virusmarker, Vergrößerung von Bilirubin, Vergrößerung von Leberproben (acht- bis zehnmal).

Gewöhnlch nach dem Auftreten der Gelbsuch verbessert sich der Zustand der Kranken. Allmählich im Verlauf von einiger Wochen erfolgt die Rückentwicklung von Symptomen (falls die Krankheit in ein chronisches Stadium nicht übergeht).

Der chronische Verlauf von Hepatitis stellt die höchste Gefahr vor. Die am meisten kennzeichnenden Symptomen von chronischer Hepatitis sind ein Unwohlsein und eine erhöhte Ermüdbarkeit, die sich am Tagende verstärkt, Unmöglichkeit, vorherige körperliche Belastungen zu erfüllen.

Diese Symptome sind nicht ständig, weswegen viele die Krankheit für ernst nicht halten. Solche Symptome von Hepatitis wie Übelkeit, Bauchschmerzen, Gelenk- und Muskelschmerzen, Verdauungsstörung können wie mit der Haupterkrankung als auch mit anderen Krankheiten des Gastrointestinaltraktes bedingt werden.

Gelbsucht, Harndunkelfärbung, Hautjuckreiz, Bluterkrankheit, Gewichtsabnahme, Vergrößerung von Leber und Milopulpa, Gefäßnetze zeigen sich am späteren Stadium der chronischen Virushepatitis.

Möglich ist auch die andere Ablaufsweise der Erkrankung:

Das geschieht in dem Fall, wenn ein Virustragen nicht diagnostiziert wird, ein Zustand, wenn sich Virus im menschlichen Organismus viele Jahre befindet und der Mensch eine Infektionsquelle ist. Dabei kann der Virus direkt auf die Leberzellen einwirken, was mit der Zeit zur Lebergeschwulst führt.

Diagnose

Um die Diagnose der Virushepatitis C zu stellen, ist es notwendig folgende Labor- und Instrumentalhauptuntersuchungen durchzuführen:
  • Biochemische Blutanalyse im Bezug auf Alaninaminotransferase, Alaninamonotranspeptidase, Bilirubin;
  • Blutanalyse im Bezug auf Antikörper zu Virushepatitis C (Anti-HCV);
  • Polymerase-Kettenreaktion Hepatitis C, um Desoxyribonukleinsäure-Virus festzustellen;
  • Ultraschaluntersuchung;
  • Leberbiopsie.
Positive Analyseergebnisse im Bezug auf Virushepatitis C können folgendes bedeuten:
  • Chronische Infektion. Das bedeutet, dass es ein viraler Infektionsvorgang gibt, der eine nicht stark ausgeprägte Leberaffektion hervorgerufen hat.
  • Eine vor Jahren überstandene Infektion. Das positive Analyseergebnis kann bedeuten, dass Sie diesen Virus früher hatten, aber der natürliche Schutz Ihres Organismus hat Ihnen geholfen die Infektion überstehen. Es ist noch nicht bekannt, warum einige Menschen den Virus überstehen können und die anderen – nicht. Wahrscheinlich spielen Virusformen und der Schutzkraftzustand des Organismus dabei ihre Rolle.
  • Pseudopositives Ergebnis. Während erster Blutanalyse können einige Kranken ein positives Ergebnis haben, das bei der ausführlichen Untersuchung nicht bestätigt wird. Solche Reaktion kann mit anderen von Virushepatitis C abweichenden Ursachen verbunden sein.

Heilung

Die größte Gefahr stellt die chronische Krankheitsform dar, die sehr oft in Lederzirrhose und –krebs übergeht. Der chronische Ablauf entwickelt sich etwa bei 70 80% von Kranken. Die Kombination von Hepatitis C mit anderen Virushepatitisformen erschwert die Erkrankung drastisch und droht mit einem letalen Ausgang. Die Heilung von Hepatitis C ist eine Komplexheilung und in vieler Hinsicht ist der Therapie von Hepatitis B ähnlich. Die Gefahr von Hepatitis C besteht noch darin, dass ein wirksamer Impfstoff, der gegen die Infizierung mit Hepatitis C schützen konnte, fehlt. In den letzten Jahren stellt es keine Schwierigkeit vor, Virushepatitis C nach der Blutanalyse festzustellen.

Heilungsziele:
  • Leberentzündung zu vermindern oder zu beseitigen, um den Übergang von Hepatitis zu Zirrhose vorzubeugen.
  • Menge zu vermindern oder den Virus vollständig aus dem Organismus, besonders aus der Leber zu beseitigen.

Die europäische Assoziation für Leberuntersuchung hat die Hauptprinzipien für die Heilung und die Beobachtung von Kranken entwickelt, die mit Hepatitis C infiziert sind. Als Grundlage aller Heilungsmethoden gilt Interferon-Alfa. Wirkungsmechanismus dieses Präparats besteht in der Infizierungsvorbeugung der neuen Leberzellen (Hepatozyte).

Unter dem Einfluss von Interferon ereignen dieselbe Erscheinungen im menschlichen Organismus, die bei jeglicher Infektion ereignen, Körpertemperaturerhöhung und Schwäche werden festgestellt. Dieser Zustand ist der Grippe ähnlich. Die Nebenwirkungen des Präparats dauern etwa 12 Stunden nach der Einnahme und dann hören sie auf. Am meisten ausgeprägt sind erste zwei Heilungswochen.

Im Heilungsverfahren ist es notwendig, Blutanalyse monatlich zu machen, um festzustellen, ob die Leberentzündung vermindert oder nicht.

Die Anwendung von Interferon kann eine vollständige Genesung nicht gewähren, aber die Heilung mit seiner Hilfe verhütet die Entwicklung on Leberzirrhose oder –krebs.

Die Heilungswirksamkeit wird bedeutend höher, wenn Interferon zusammen mit Ribavirin angewandt wird. Die positive Wirkung wird in 40-60% von Fällen erreicht. Ungenügende Wirksamkeit von Interferon kann mit der seiner Konzentrationsdifferenz im Blut bei der dreimaligen Einführung pro Woche verbunden sein. Um die Wirksamkeit von Interferon zu verstärken, verwendet man in den letzten Jahren einen sogenannten Pegylieren-Vorgang: Anfügung von ungiftigem inaktivem Polyäthylenglykol zum Molekül von Inferon, was die Aktivität von biologische aktiven Proteinen verstärkt. Es ist genug, pagyliertes Interferon einmal pro Woche einzuführen, damit eine notwendige Heilkonzentration im Blut behalten wird.

Nach der Beendigung des Heilungskurses ist es wichtig, die Kontrolle von Blutanalysen noch innerhalb von einigen Monaten fortzusetzen, da Symptome der Leberentzündung bei einigen Kranken sofort erscheinen, nachdem die Injektionen von Interferon aufgehört werden.

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